TU Berlin

FG Entwurf & Betrieb Maritimer SystemeAutomatisiertes Aussetz - und Berge-System (Launch and Recovery System)

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

HyCube

Lupe

Der HyCube wird im Rahmen des BMVI geförderten Forschungsprojektes Elektra eingesetzt. Das Projekt Elektra dient der Erforschung und Realisierung eines emissionsfreien Energiesystems am Beispiel eines Kanalschubbootes. Es können alternative Energiesysteme in unterschiedlichen Konstellationen maßstäblich aufgebaut und stationär im Container als auch mobil auf Modellschiffen untersucht und getestet werden.

Dazu steht aktuell eine Energieinfrastruktur mit den auf der nächsten Seite beschriebenen Komponenten bereit. Sie kann aufgrund des modularen Konzeptes jedoch nahezu beliebig verändert werden.

Die individuell aufgebauten Energiesysteme können im HyCube auf den Modellschiffen installiert und an Land im Container erprobt werden, bevor sie in der Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau der Technischen Universität Berlin sowie bei Freilandversuchen validiert werden.

Dank der Möglichkeit, das Zusammenspiel von verschiedenen Energiequellen und -verbrauchern im Modellmaßstab zu untersuchen, können kostengünstig wichtige Erkenntnisse für die Auslegung und Realisierung der Großausführungen gewonnen werden. Ferner kann der HyCube genutzt werden, um z.B. Fahrassistenten zur optimalen Energienutzung in der Schifffahrt zu entwickeln.

Die Vorarbeiten im Zusammenhang mit dem HyCube dienen unmittelbar der Energietechnologie und deren Erprobung auf dem Kanalschubboot ELEKTRA, aber auch der gesamten Binnen- und Küstenschifffahrt.

Ferner können Dritte die Energieinfrastruktur innerhalb des HyCubes nutzen, diese dank des modularen Aufbaus entsprechend des aktuellen Bedarfs modifizieren und eigene Versuchsaufgaben durchführen.

Bausteine des HyCubes

Lupe
  1. Modell des Schwerguteichters URSUS im Maßstab 1:17 als Versuchsträger
  2. Photovoltaikmodule, stationär und mobil
  3. 78 l H2-Tank (700 bar) als mobile und stationäre Wasserstoffquelle
  4. Verschiedene Messeinrichtungen
  5. 50 l H2-Gasflaschen (200 bar) als stationäre Wasserstoffquelle
  6. 5 kW NT-PEM Brennstoffzelle, stationär
  7. mehrere Akkumulatoren (1 kWh), stationär und mobil
  8. 500 W NT-PEM Brennstoffzelle, stationär und mobil
Lupe

Projektpartner

  • ANLEG GmbH
  • Berliner Hafen und Lagerhausgesellschaft mbH
  • BALLARD Power Systems Inc.
  • EST-Floattech B.V.
  • Imperial Logistics International B.V. & Co. KG
  • Schiffswerft Hermann Barthel GmbH
  • SER Schiffselektronik Rostock GmbH

Lupe
Lupe

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe